Nach der erfolgreichen Projektarbeit an zwei Forschungsstandorten, der MSB Medical School Berlin und der Universität Bielefeld, ist das SPeADy-Forschungsprojekt im Zuge der Neuberufung des Projektleiters Prof. Dr. Christian Kandler seit Januar 2019 an die Universität Bremen angegliedert. Prof. Kandler forscht seit vielen Jahren zu Themen der Persönlichkeitsentwicklung und hat erfolgreich Forschungsergebnisse in hochrangigen nationalen und internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Für die Koordination der beiden SPeADy-Teilprojekte sind die Psychologinnen Dr. Alexandra Zapko-Willmes und M.Sc. Julia Richter zuständig. Diese sind Ihre Ansprechpartnerinnen bei allen aufkommenden Fragen, Problemen oder Bedenken und stehen Ihnen telefonisch und per E-Mail zur Verfügung. Darüber hinaus wird das Forschungsprojekt durch die studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte Angelika Penner, Hannah Sarnizei, Elif Yalcin und Annika Overlander unterstützt.

Prof. Dr. Christian Kandler

Christian Kandler studierte von 2002 bis 2007 Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Nach seinem Studienabschluss forschte und lehrte er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter (2007-2012), Akademischer Rat (2012-2016) und Vertretungsprofessor (2016-2017) in der Abteilung für Psychologie an der Universität Bielefeld. Dort promovierte er 2010 zum Thema „Die Natur der Persönlichkeit: Validität, Kontinuität und Interaktion von Anlage und Umwelt“ und habilitierte 2017 zum Thema „Genotype-Environment Interplay in Personality Development“. Von April 2017 bis September 2018 war er Professor für Differentielle und Persönlichkeitspsychologie an der MSB Medical School Berlin, bevor er im Oktober 2018 an die Universität Bremen wechselte und dort die Professur für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik antrat.

Seit Oktober 2015 leitet er das SPeADy-Forschungsprojekt. Darüber hinaus ist er seit 2016 Mitherausgeber des European Journal of Personality. Dem Erfolg seiner Forschung zu den Mustern und Quellen von Persönlichkeitsunterschieden und Persönlichkeitsentwicklung wurde mehrfach durch Forschungspreise Ausdruck verliehen. Zuletzt gewann er den Early Achievement Award 2018 der European Association of Personality Psychology. 

M.Sc. Julia Richter

Julia Richter erlangte 2013 den Bachelor of Science in Psychologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und 2016 den Master of Science in Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Während ihres Studiums in Jena verbrachte sie ein Semester in Sevilla, Spanien. Sie arbeitete als studentische Hilfskraft in der Arbeitseinheit Psychologische Diagnostik und Persönlichkeitspsychologie in Münster und in Dr. Julia Zimmermanns Projekt „PEDES – Personality Development of Sojourners“ in Jena und Hagen.
Seit Oktober 2016 arbeitet sie im SPeADy-Forschungsprojekt und koordiniert die Altersgruppen-Studie. Hierzu arbeitet sie als Wissenschaftliche Angestellte in der Arbeitseinheit Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik an der Universität Bielefeld. Zusätzlich arbeitet sie an ihrer Dissertation mit dem Arbeitstitel „Personality changes over the life course“.

Dr. Alexandra Zapko-Willmes

Alexandra Zapko-Willmes erlangte 2011 den Bachelor of Science in Psychologie an der Universität Trier und schloss 2014 den Master of Science in Psychologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ab. Sie absolvierte in dieser Zeit sozialpsychologische Forschungspraktika an  der Universität zu Köln und Cardiff University und arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Experimentelle Biologische Psychologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Ihre Masterarbeit schrieb sie 2014 zum Thema „Emotional mimicry of (moral) disgust“. 2014 arbeitete sie am Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin in Göttingen, wo sie unter anderem an Schizophrenie, schizoaffektiven Störungen und Autismus-Spektrum-Störungen leidende Klienten untersuchte.
Seit September 2015 arbeitet sie im SPeADy-Forschungsprojekt und koordiniert die Zwillingsfamilien-Studie. Hierfür war sie als wissenschaftliche Angestellte an der Universität Bielefeld und MSB Medical School Berlin tätig. Seit Januar 2019 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen. Im Rahmen des Projekts hat sie erfolgreich ihre Promotion abgeschlossen.